Simon Pearce Allein unter Schwarzen

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Simon Pearce ist Schauspieler, Comedian und Kabarettist. Und ja, er ist schwarz. Als Urbayer
begegnet er Rassismus mit Humor und spricht auf der Bühne über fremde Hände in seinen
Haaren, Polizeikontrollen und sein Leben als Schwarzer in Bayern. Und das macht Simon Pearce
so sympathisch wie kaum ein anderer.

Seit seiner Jugend steht der Deutsch-Nigerianer als Schauspieler vor der Kamera und auf der Bühne.
Die Schauspielerei wurde ihm praktisch in die Wiege gelegt. Schon sein Großvater war Schauspieler
und Marionettenspieler, seine Mutter ist die bayerische Volksschauspielerin Christiane Blumhoff.In
seinem ersten Soloprogramm „Allein unter Schwarzen“ erzählt Simon Pearce mit viel Humor und Ironie,
wie es ist, als Schwarzer mitten im tiefsten, schwarzregierten Bayern aufzuwachsen und zu leben. Dass
sein eigenes Leben mal Gegenstand einer Comedy-Performance werden würde, war zunächst gar nicht
geplant.

„Ich habe angefangen mit Schreiben und während ich da so geschrieben habe, ist mir aufgefallen: krass,
eigentlich sind dir schon ganz schön viele richtig heftige Dinge im Leben passiert, aber ich finde es
irgendwie lustig.“ – Simon Pearce

Bob Marley, Gerard Asamoa, schwarze Perle, Maximalpigmentierter – Simon Pearce musste sich
aufgrund seiner Hautfarbe schon so einige Namen und Vergleiche anhören. Immer wieder macht er
skurrile und schräge Begegnungen, hat es mit offenem oder verstecktem Rassismus zu tun, dann
wieder mit übertriebener political correctness. Diese Erlebnisse bringt der Comedian auf die Bühne. Er
erzählt von Nachbarn, die ihn als Möbelpacker und „Neger aus dem Urwald“ beschimpfen. Von alten
Damen, die ihm mit den freundlichen Worten „Mei, wie ein Schaf.“ ungefragt übers Haar streichen und
von einem Kollegen vom Wertstoffhof, der von „Negern“ schwadroniert, die „Grippe, Aids und Krebs
nach Deutschland gebracht haben“, sonst aber eigentlich zu nichts zu gebrauchen seien.

„Ich denke wirklich, man muss einfach alles mit Humor nehmen, soweit es eben geht. Natürlich finde ich
es nicht lustig, wenn da ein paar Skinheads vor mir stehen und ich dann weglaufen muss, aber
irgendwie muss man ja einfach das Beste draus machen. Wenn ich mich jetzt jeden Tag darüber
aufrege, wo überall Rassismus ist, dann wird es auch irgendwann anstrengend für einen selber, glaube
ich. – Simon Pearce

Gesellschaftskritik üben, ohne den erhobenen Zeigefinger, sondern augenzwinkernd und mit viel Ironie.
Das Publikum durchs Lachen zum Nachdenken zu bringen und mit Vorurteilen brechen, dass ist Simon
Pearces Ziel. Auch wenn den Zuschauern bei seinen tragikomischen Anekdoten das Lachen oft im Hals
stecken bleibt.

„Nach meiner Premiere von ‚Allein unter Schwarzen‘ hat eine Frau zu mir gesagt: ‚Also es war
überhaupt nicht lustig, was Sie da erzählt haben … also doch, doch, es war sehr lustig, aber eigentlich
will man überhaupt nicht lachen, weil es eigentlich sehr tragisch ist, was Sie da erzählen.'“
– Simon Pearce

Egal ob Land oder Stadt, Osten oder Süden – Engstirnigkeit, Rassismus und überkorrekte Befangenheit
finden sich überall. Da hilft manchmal nur eine ordentliche Portion Humor. Und die bringt Simon Pearce
auf jeden Fall mit.

Presse Zitate:

Als Shooting-Star gilt übrigens schon jetzt der schwarze Kabarettist Simon Pearce
Süddeutsche Zeitung 07/1

Simon Pearce, dessen künstlerische Bandbreite von Volkstheater über Film zur Comedy und Kabarett reicht, gilt nun auch als Senkrechtstarter der Stand
Up Szene. Ausgestattet mit hohem komödiantischem Talent erzählt der Halbnigerianer und Urbayer auf äußerst sympathische, lockere Art von seinen
Erfahrungen als „Afrobayer“ unter Generalverdacht und dem damit verbundenen Kulturclash.
BR Bayrisches Fernsehen

„Schwarzer Humor!“ Süddeutsche Zeitung 11/14

„jetzt stellte der Halb-Nigerianer in München sein erstes abendfüllendes Programm vor, die Resonanz war überwältigend.“Focus Online 10/14

„Simon Pearce, ein neuer Stern am Himmel der deutschen Comedians begeistere herzhaft pointiert 800 Zuhörer im Kurpark“Allgäuer Anzeiger 09/14

Ein ziemlich cooler Shooting-Star Mittelbayrische Zeitung 12/14

Einer der keine peinlichen verbalen Eiertänze vollführt, der gar nicht erst versucht es jedem Recht zu machen…entwaffnent potenzielle Rassisten mit
seinem Humor. (Servus, ich bin hier der Neger) Pearce wird auch im neuen Jahr gebraucht, als Gegengewicht zum unheiligen Zorn, mit dem Pegida und
Co. gegen jeden agitieren, der Ihnen nicht passt.Welt am Sonntag 01/14

Das Turmtheater Regensburg zeigt „Ziemlich beste Freunde“ als fetziges Kammerstück. Brillant: Martin Hofer und Simon Pearce. Nie glitten die kurzen
Szenen mit ihrer fetzigen Komik und ihren lustigen Regieeinfällen in Klamauk ab. Kein Wunder dass das Publikum Martin Hofer und vor allem Simon
Pearce am Ende frenetisch feierte.
Mittelbayrische Zeitung bzgl.
“ Ziemlich beste Freunde 12/14

Preise: Jury Preis des ARD Toleranz Slams 2014

Weiter Informationen unter: http://www.simonpearce.de

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